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Man schrieb das Jahr 1930, da waren in Bitz drei Männer, die den Grundstein für die seitdem bestehende DRK Sanitätsabteilung legten.
Ihre Namen finden wir auf der ersten Seite des am 16. März 1934 begonnenen Protokollbuches:

- Gottlieb Schuhmacher

- Friedrich Matthes

- Walter Leibfritz

Freiwillig marschierten oder radelten sie einmal wöchentlich zum Ausbildungsunterricht nach Ebingen.
Der durch ihre Initiative 1934 neugegründete Halbzug war überaus wichtig und segensreich für die gesamte Bitzer Einwohnerschaft, zumal damals noch kein Arzt hier ansässig war.

Bei der Gründungsversammlung im Saal des alten Rathauses begrüßte Gottlieb Schumacher den Kolonnenführer Bitzer aus Ebingen und sechs Männer seiner Kolonne, außerdem Bürgermeister Nothwang und 23 Bitzer Männer. Herr Bitzer dankte den drei mutigen Vorkämpfern, erklärte die Ziele des Roten Kreuzes und gab bekannt, das alle Ausrüstung von der Abteilung selbst anzuschaffen sei. Für den Beitrag des Landes und des Bezirks wollte er Sorge tragen. Er bat aber Bürgermeister Nothwang, dafür bemüht zu sein, das "die Gemeinde ihr Scherflein auch nicht zu klein ausfallen lasse."

Die Kosten für die Ausrüstung wurden mit 70 RM (Reichsmark) je Mann errechnet.
Für 23 Mann also rund 1600 RM. Man hoffte, vom Land, Bezirk und der Gemeinde je 20 Prozent zu bekommen. Von der Firma Theodor Groz & Söhne (Heute Groz Beckert / Nadelfabriken) war bereits eine erste Stiftung in Höhe von 500 Mark eingegangen.

Als Sanitätsmänner der ersten Stunde wurden folgende 23 Bitzer Bürger aufgenommen und verpflichtet:

- Gottlieb Schumacher

-Walter Leibfritz

-Friedrich Matthes

-Daniel Etter

-Eugen Grundgeiger

-Friedrich Weigold

-Hermann Beck

-Richard Schweitzer

-Imanuel Hailfinger

-Ferdinand Schick

-Hermann Treuz I

-Ernst Letsch

-Adolf Lebherz

-Hermann Schick

-Gotthilf Schick

-Hermann Treuz II

-Wilhelm Schick

-Erwin Lebherz

-Heinrich Blickle

-Eugen Schick

-Heinrich Schuhmacher

-Gotthilf Schuhmacher

-Richard Schlaich

Unter der ärztlichen Leitung von Dr. Beck (Ebingen) wurde nunmehr jede Woche in Bitz zwei Stunden "Erste Hilfe" in Theorie und Praxis geübt. Während der Sommermonate ruhte die Ausbildung, die Feldarbeit hatte Vorrang.

Der Sanitätsdienst fand Anklang, so wurden 1934 noch weitere Neueintritte gebucht:

-Friedrich Heinzelmann

-Otto Thomann

-Heinrich Schick

und 1935

-Gotthilf Schick.

Am 19. Oktober 1934 traf sich die Abteilung zur Besprechung wegen Anfertigung der Uniformhosen. Da keinerlei Geldmittel vorhanden waren sollte jeder den Anfertigungspreis seiner Hose selbst bezahlen. So wurde einstimmig beschlossen: Jeder Sanitätsmann bezahlt wöchentlich 50 Pfennig bis der Anfertigungspreis von 7 Mark erreicht ist. Sämtliche 22 Anwesenden versprechen, das sie bei Austritt aus der Abteilung auf Zurückerstattung des Betrages von 7 Mark verzichten wollen.

Über jede Übung ist sorgfältig Protokoll geführt. Etwaiges Fehlen eines Mannes im Dienst ist registriert. Auch von gutem Zusammenhalt und Kameradschaftspflege wird berichtet; so war die Abteilung geschlossen bei der Hochzeit von Imanuel Hailfinger am 19. Januar 1935.

Am 16. Februar 1935 wurde der Sanitäts-Halbzug-Bitz der Kolonne Tailfingen unter Kolonnenführer Koch zugeteilt. Die ärztliche Betreuung durch Dr. Beck (Ebingen), ging nach einer Prüfung der Abteilung auf den Tailfinger Arzt Dr. Speidel über. Im Rahmen der Weiterbildung hat am 14. Mai 1935 Kamerad Friedrich Weigold die Gruppenführerprüfung in Rottweil bestanden.

Bei der Jahreshauptversammlung im April 1935 hatte die Sanitätsabteilung noch 290 Mark Schulden. Aus diesem Grund wurde einstimmig beschlossen, einen Monatsbeitrag von 30 Pfennig zu erheben, lediglich der Unterkassier sollte beitragsfrei bleiben.

Am 16. Juni 1935 war ein großer Tag für den Halbzug-Bitz: Besichtigung und Prüfung unter Anwesenheit hoher Ehrengäste, wie Landrat Sinn, einiger Ärzte und Abordnungen der Sanitäts-Kolonnen aus Ebingen, Tailfingen, Onstmettingen, Winterlingen, Schwenningen, Tuttlingen, Schramberg, dazu auch Bürgermeister Bader. Der Ausbildungsstand des Halbzuges wurde als ganz hervorragend bezeichnet. Kein Wunder, denn das Fehlen beim Dienst wurde jeweils mit 30 Pfennig "Ordnungsstrafe" geahndet.

Ab 1937 wurde Heinrich Blickle Schriftführer. Dr. Speidel übergab die ärztliche Betreuung an Dr. Märker, Tailfingen.

Neben zahlreichen Alarmübungen auch in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr wird 1937 erstmals von der Ausbildung weiblicher Hilfskräfte berichtet. Noch rechtzeitig zur Rathauseinweihung am 6. November 1937 wurde der Halbzug zum Sanitätszug ausgebaut und Gottlieb Schuhmacher zum "Wachtführer" befördert.

Der Krieg und die Wirren der Nachkriegszeit unterbrachen die Arbeit des Roten Kreuzes bis März 1951.

Auf Einladung und unter Anwesenheit von Bürgermeister Ambacher und dem neuen Betreuungsarzt Dr. Siegmann wurde die Sanitätsgruppe wiedergegründet. Gruppenführer wurde Friedrich Weigold, Leiterin der Helferinnengruppe Käthe Eicke, Kassier und Schriftführer Helmut Matthes.

Das Kreiskameradschaftstreffen unter Landrat Roemer am 22. Oktober 1955 gab der DRK-Gruppe neuen Aufschwung. Durch regelmäßig, jedes Jahr durchgeführte Grundlehrgänge in "Erste Hilfe" konnten junge Kräfte zur aktiven Mitarbeit gewonnen werden.

1958 wurde als Nachfolger von Friedrich Weigold neuer Vorstand und Gruppenführer Hermann Treuz, sein Stellvertreter Fritz Schick, Kassierer Adolf Lebherz. Die Gruppe wurde neu ausgestattet und erhielt ein Zelt.

Die erste eigene Blutspendeaktion am 4. März 1959 in den Räumen der Nadelfabrik wurde mit 144 Konserven ein voller Erfolg.

Die nächsten Jahre wurden mit Fortbildungen des Personals, Sanitätsdiensten bei unzähligen Festen und Veranstaltungen sowie Blutspendeterminen verbracht.

1971 ging ein großer Wunsch der aktiven Bereitschaftsangehörigen in Erfüllung: Bürger, Betriebe und Gemeindeverwaltung ermöglichten durch Spenden in Höhe von 14200 DM (Deutsche Mark) den Kauf eines Krankenwagens, davon vom Schwäbischen Albverein Bitz aus dem Erlös eines Seifenkistenrennens allein 600 DM.

Um Kosten zu sparen, wurde ein normaler VW-Transporter gekauft, der vom Werk aus nur mit Blaulicht und Martinshorn ausgestattet war. Viel Zeit war erforderlich, um den Wagen für den geplanten Zweck auszubauen. Mit viel Geschick machte sich Wilhelm Blickle ans Werk, unterstützt von einigen Aktiven. Fünf Wochen nach der Auslieferung wurde bereits der erste Einsatz gefahren.
Etwa 160 Einsätze pro Jahr zeigen die Notwendigkeit dieses Fahrzeugs. Einigen Schwerverletzten und Schwerkranken konnte durch schnelles Eingreifen das Leben gerettet werden. Es hat sich gezeigt: Das Fahrzeug hat sich bewährt!

1974 veranstaltete das DRK Bitz einen Erste Hilfe Kurs, zwei Kursteilnehmer waren von dem erlernten so angetan das sie der Meinung waren das Erlernete in einem Erste Hilfe Lehrfilm einzubringen.

Innitiatoren des Filmes waren: Herr Horst Simmendinger und Arnold Beier aus Bitz.

Hierzu wurde der 1971 gekaufte Krankenwagen der Bereitschaft Bitz sowie ein Krankenwagen der Rettungswache Ebingen verwendet. Auch die Polizei war bei den Dreharbeiten des Filmes beteiligt. Diesen Film konnten wir leider nicht mehr vollständig erhalten, der größte Teil des Filmes wurde gerettet und steht heute als Video und DVD zur Verfügung.

Mitwirkende Personen waren:

Text und Kommentare                   Herr Dr. Werner Blickle

Verkehrspolizei                             Herr Erwin Volk & Kollege (Name unbekannt)

Ersthelfer                                    Fritz Schmid & Gabi Zeh

2. Ersthelfer                                Helmut Matthes

Krankenwagenbesatzung               Alfred Hailfinger & Wilhelm Blickle

2. Krankenwagenbesatzung            Wolfgang Blickle & Fritz Schick

Verletzte                                    Kurt Kantop

Verletzte                                    Hannelore Blickle

Verletzte                                    Heidrun Thomann

Verletzte                                    (Name noch nicht bekannt!)

Unfallfahrzeugbesitzer                   Erwin Kremp (Simon)

                                                 
Bis 1993 wurde der ehrenamtliche Rettungsdienst in Bitz aufrecht erhalten. 365 Tage im Jahr war das Bitzer Fahrzeug von 18 Uhr Abends bis 6.00 Uhr Morgens mit 2 ehrenamtlichen Sanitätern besetzt. Leider hatten die Gesetzgeber ab 1993 Vorgaben die eine ehrenamtliche Bereitschaft nicht mehr erfüllen konnte, somit musste der Krankenwagen, der zu diesem Zeitpunkt bereits durch Fahrzeuge des Kreisbverbandes betrieben wurde abgemeldet werden.

Seit der Beschaffung dieses ersten Krankenwagens wurden weitere Fahrzeuge angeschafft und in Dienst gestellt. So wurde 1978 der erste Krankenwagen außer Dienst gestellt, und zum Gerätewagen umgebaut. In diesem konnte Material und Personal zu den Einsätzen und Diensten verbracht werden.

1978 wurde der zweite Krankenwagen, wieder durch die großzügigen Spenden der Bevölkerung, Betriebe und Gemeindeverwaltung beschafft.

Weitere Anschaffungen waren die Mobile Krankenstation, der Anhänger in dem ein kompletter Verbandplatz untergebracht ist, ein Motorschlitten, und 2 weitere Gerätewagen, die durch Eigenleistungen des Vereins angeschafft werden konnten.

Der Motorschlitten wurde 1987 zur Winterrettung bei dem in Bitz stattfindende "Mautelauf" und "Deutschlandlopped" benötigt, der 20 km lange Rundkurs konnte so lückenlos überwacht, und im Notfall schnell Hilfe geleistet werden. Da der Motorschlitten über einen Nachläufer mit Akja Aufsatz zum Transport von Verletzten ausgerüstet war, konnten Verletzte auch aus dem Gelände an die nächstliegende Straße transportiert werden, um dort dem Straßengebundenen Rettungsdienst übergeben zu werden.

Auf Grund des Schneemangels und der nicht mehr regelmäßig stattfindenden Skilaufveranstaltungen wurde der Motorschlitten 1992 verkauft.

Am 15.10.1989 wurde unser Mobile Krankenstation eingeweiht.
Dieser umgebaute Wohnwagen verfügt über Liegeplätze zur Langzeitüberwachung, sowie einen Notfallbereich. Dieser Wohnwagen wurde von den Mitgliedern der Bereitschaft Bitz in unzähligen Stunden umgebaut. Dieser wird bei Veranstaltungen wie: Sportturnieren, Flugplatzfeste, Großveranstaltungen usw. als Sanitätsstation eingesetzt. Er verfügt über eine eigenständige Stromversorgung, so ist im Notfall eine Behandlung von Patienten, und Funkverbindungen zu Leitstelle und anderen Helfern gewährleistet.

Am 02. Februar 1980 gründete das DRK Bitz unter der Leitung von Claudia Rominger eine Jugendrotkreuzgruppe die bis August 2008 erfolgreich Jugendliche in Erste Hilfe unterrichtete und somit den Nachwuchs für die Bereitschaft förderte. Außer den Theoretischen und Praktischen Übungen wurden Ausflüge, Zeltlager, Bastelabende usw. unternommen. Durch den Besuch von Zeltlagern die Kreisweit ausgeschrieben waren, wurde der Kontakt zu anderen JRK Gruppen im Kreisverband gepflegt. Auch bei Leistungsvergleichen wurde das Können der Mitglieder kreisweit überprüft, hier kamen die Bitzer Mitglieder zu sehr guten Ergebnissen.

1986 gründete das DRK Bitz unter der Leitung von Hannelore Blickle und Brunhilde Schöne eine Seniorengymnastikgruppe in Bitz. Die Senioren treffen sich 1 mal wöchentlich zu ihrer Gymnastikstunde im Unterrichtsraum des DRK und Feuerwehrhauses in Bitz. Die Leitung dieser Gruppe hat nun Sonja Isenmann.
Die Seniorengymnastik ist für alle Senioren ab 60 Jahren geeignet. Unsere Gymnastik findet hauptsächlich im Sitzen statt und ist auch für Senioren ohne Sportvereinserfahrung empfehlenswert.
Der wöchentliche Treff ist ebenfalls eine Abwechslung zum Alltag, man kommt unter Leute und fördert nebenbei noch die Gesundheit.
Die Gemeinsamkeit der Gruppen wird durch unsere Spaziergänge, Ausflug und Weihnachtsfeier gestärkt.
Unsere Gymnastik findet immer Dienstags im Feuerwehrgerätehaus statt.

                                    1. Gruppe 14:30 – 15:30 Uhr

                                    2. Gruppe 15:30 – 16:30 Uhr

Kommen Sie doch einfach einmal auf eine Schnupperstunde vorbei, wir freuen uns über jeden  Neuzugang. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Tel.-Nr. 07431/81005. Nicht nur Gymnastik, sondern auch der gesellige Teil mit Ausflügen, Spaziergängen usw. wird großgeschrieben und von den Senioren unternommen.


Der aktuelle Gerätewagen wurde am 12. September 1998 bei einem Fest mit Unterstützung der Bitzer Vereine eingeweiht.
Auch hierfür wurde wieder eine Spendenaktion durchgeführt und es konnten die Kosten von 85000 DM durch die Unterstützung der Gemeinde, Betriebe und der Bevölkerung und die Eigenleistungen des DRK gesammelt werden.                   
                                      
Dieses Fahrzeug wird heute als Einsatzfahrzeug der "Helfer vor Ort" Gruppe genutzt. Die Alarmierung (Ca. 80-120 mal pro Jahr) erfolgt über Meldeempfänger durch die Leitstelle Zollernalb in Balingen. Die Ersthelfer fahren mit dem Ersthelferfahrzeug zum Einsatzort und überbrücken die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, mit professioneller Hilfeleistung. Die Einsatzbereitschaft besteht 365 Tage im Jahr, und ist ehrenamtlich. Eingesetztes Material (z.B. Verbands-material, Sauerstoff, usw.) bekommen wir nicht erstattet, muss also durch die Bereitschaft selbst wieder beschafft werden.


Seit 1997 stehen in Bitz 4 Altkleider Container zur Sammlung der Altkleider bereit. Diese Container, die das ganze Jahr für die Bevölkerung frei zugänglich sind, erfreuen sich regem Zuspruch und müssen jede Woche geleert werden. Die so gesammelten Altkleider (jährlich ca. 25-30 Tonnen) tragen zur Aufbesserung des Kasse der Bereitschaft bei. Zusätzlich, werden zwei Altkleidersammlungen im Jahr durchgeführt. Diese ergeben weitere ca. 5-6 Tonnen Altkleider pro Sammlung.                     

2009 musste das defekte Verbandszelt (SG18) das auf vielen Veranstaltungen, Zeltlagern der Jugendrotkreuzgruppe und Einsätzen seinen Dienst versehen hatte, erneuert werden. Daher entschlossen wir uns ein neues Verbandszelt der Firma Lanco zu kaufen. Nun sind wir mit dem neuen Verbandszelt (SG20) auch wieder für Einsätze usw. bestens gerüstet. An unserer Altkleidersammlung im April erhielten wir von einem Bewohner ein fast neues Notstromaggregat gespendet. Somit konnten wir einen der überalteten Stromerzeuger ausmustern. Bei Übungsabenden der Bereitschaft wurden die Mitglieder in den Umgang des neuen Gerätes geschult, damit im Notfall die sichere Handhabung gewährleistet ist.


2009 feiert die DRK Bereitschaft Bitz 50 Jahre Blutspenden in Bitz, im Durchschnitt werden ca. 140 - 200  Blutkonserven in Bitz, bei jedem der beiden Blutspendetermine abgenommen. Einschließlich des letzten Blutspendetermins im Juni 2009 konnten in Bitz 17070 Blutkonserven abgenommen, und dem Blutspendedienst mitgegeben werden.Wir hoffen diese Zahl noch zu steigern und somit noch vielen Personen helfen zu können. 3 Mitglieder des DRK Bitz helfen seit 50 Jahren bei den Blutspendeaktionen als Helfer mit. Hierfür erhalten Theo Blickle Alfred Hailfinger und Fritz Schick eine Anerkennungurkunde des Blutspendedienstes Baden Württemberg - Hessen, durch den Blutspenderefferenten Hr. Burkhardt Wendt überreicht.

2009 feiert die DRK Bereitschaft Bitz das 75 jährige Bestehen des DRK Bitz. 

Zu unserer Feierstunde am 12. September 2009 konnten wir in der Festhalle viele Gäste begrüßen. Nach den unzähligen Ansprachen wurden 4 Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft durch den Kreisverband ausgezeichnet. Hannelore Wick und Otto Matzka erhielten die kleine Glasskulptur des Kreisverbandes für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft. Alfred Hailfinger erhielt ebenfalls die Glasskulptur für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft. Für 55 Jahre aktive Mitgliedschaft wurde Fritz Schick mit einer Glasskulptur der Bereitschaft Bitz ausgezeichnet. Da wir zu unserem 50 jährigen Jubiläum der Blutspendeaktionen in Bitz einen Blutspendewettbewerb der Vereine durchführten, wurden auch diese 3 Preise an die Vereine übergeben. Hierbei handelte es sich um 30 Liter Bier sowie einen echt Südtiroler Schinken an den TV Bitz, 10 Liter Bier und einen Südtiroler Schinken erhielt der Musikverein, sowie einen Südtiroler Schinken an die Feuerwehr Bitz. Im Anschluß an die offiziellen Ansprachen wurde zum Buffet geladen. Wir bedanken uns bei allen Helfern, die zum Gelingen unserer Jubiläumsfeier beigetragen haben. 

Ab dem 01.01.2010 wird die Alarmierung der HvO Gruppen sowie der gesamten Bereitschaften im Kreisverband Zollernalb auf digitale Alarmierung umgestellt. Diese Umstellung erfordert für die Bereitschaft Bitz eine Anschaffung von 10 neuen digitalen Meldeempfängern. Für die Übernahme dieser entstandenen Kosten bedanken wir uns bei der Gemeinde und dem Gemeinderat Bitz, ganz herzlich.

Da der Verbandplatzanhänger nun 30 Dienstjahre nachweisen kann, und größere Instandsetzungen und umbauten erforderlich werden, das Gestänge des neuen Verbandzeltes nicht mehr in den Anhänger hineinpasst, entschieden wir uns für die Neubeschaffung des Verbandplatzanhängers. Nach längerer Planung entschieden wir uns für einen größeren Kofferanhänger mit seitlichen Klappen, um direkten Zugriff auf das untergebrachte Material zu haben. Nach Beschriftung, Einbau des Regals und Bestückung, konnten wir den Anhänger Ende März 2010 in Dienst stellen. Der neue Anhänger wird bei Dienstabenden integriert, das die Helfer den Anhänger kennenlernen, und wissen wo das Material verlastet ist, um im Einsatzfall schnell darauf zugreifen zu können.

Bei der Einweihung des Verbandplatzanhängers, verbunden mit einem Kaffeenachmittag am 13.Juni 2010 stellten wir den neuen Anhänger der Bevölkerung vor. In einer kleinen Feierstunde überbrachte uns Herr Bürgermeister Schiele die Grüße und Glückwünsche der Gemeinde. Für den DRK Kreis-verband überbrachte  Rotkreuzbeauftragter und stv. Kreisbereitschaftsleiter Herr Dett die Grußworte. Ehrenbereitschaftsleiter Alfred Hailfinger bedankte sich bei den Personen die für die Anschaffung und Ausbau des neuen Einsatzmittels verantwortlich waren. 

Da wir Anfang 2010 unser Aussenlager in der Olgastraße räumen mussten, ist es im Magazin sehr voll geworden, nun stehen alle Fahrzeuge und Anhänger in der Garage und das restliche Material ist im Keller unseres Magazinraum untergebracht. Um das Material und Fahrzeuge ordentlich unterzubringen mussten größere Umräumaktionen stattfinden. Trotdem ist der Platz so knapp bemessen, das wir zwischen den Fahrzeugen kaum Platz haben.  Als `Geschenk`der Gemeinde Bitz zu unserer Anhängereinweihung überbrachte uns Herr Bürgermeister Schiele die freudige Nachricht das wir eine Garage an der alten Schule, ab Sommer zur Verfügung gestellt bekommen. Somit kann der neue Anhänger und wenig benötigtes Material ausgelagert werden. Ein Zugriff auf den Anhänger und das Material ist zu jeder Tages- und Nachtzeit gegeben. Im Einsatzfall kann schnell auf den Anhänger zugegriffen werden. Über diese Zusage freuen wir uns sehr, und bedanken uns bei der Gemeinde Bitz.

Leider passte unser neuer Anhänger nicht in die durch die Gemeinde zur Verfügung gestellte Garage.                                                                                   Ende September wurde durch die Änderungen des Katastrophenschutzes der bei uns untergestellte 4 Trage Wagen abgezogen und an eine benachbarte Bereitschaft übergeben. Nun haben wir einen Stellplatz in der DRK Garage frei und können die beiden Anhänger unterstellen. Somit ist ein schneller Zugriff auf das benötigte Material, im Einsatzfall, gewährleistet.

Am 11.03.2011 trat Klaus Schöne vom Amt als Ortsvereinsvorsitzender zurück. Neu gewählt wurde Alfred Hailfinger, der dieses Amt schon viele Jahre inne hatte. In der Bereitschaftsleitung änderte sich nichts. Stefan Aude bleibt weiterhin Bereitschaftsleiter, Michael Stoll stv. Bereitschaftsleiter, und Hannelore Wick Bereitschaftsleiterin. Das Amt des Schriftführers übernimmt Otto Matzka von Michaela Förster. Kassiererin ist weiterhin Traute Schick. Das Amt der Kassenprüfer begleiten weiterhin Erwin Schlaich und Theo Blickle. Seit August 2011 haben wir einen zweiten Bereitschaftsarzt. Wir konnten Herrn Priv.-Doz. Dr. med Thomas Einsiedel für unsere Arbeit beim DRK gewinnen. Somit können wir bei größeren Veranstaltungen und Einsätzen auf einen Dr. zurückgreifen.

Anläßlich des Jubiläums (175 Jahre Sparkasse Zollernalb) unterstütze die Sparkasse 175 Projekte im ZAK mit finazniellen Mitteln. Auch wir reichten unser Projekt der Erneuerung der Ausstattung der Mobilen Sanitätsstation ein und bekamen den Zuschlag der Jury. Somit konnten wir ein EKG gerät sowie ein AED (automatischer Externer Defi) neu beschaffen, und in der Sanitätsstation verbauen.

Auf Grund der guten Resonanze unserer Altkleidercontainer, entschlossen wir uns im Juli 2012 zwei weitere Altkleidercontainer aufzustellen. Somit stehen nun 6 Conatiner zur Abgabe der Altkleiderspenden in Bitz bereit.

Im August 2013 wurde unsere Mobile Sanitätsstation aufgefrischt. Die braunen Streifen des Wohnwagens wurden mit roter Folie beklebt, somit ist das Fahrzeug besser als Rettungsmittel zu erkennen. Die in die Jahre gekommenen Handsprechfunkegräte wurden durch Neubeschaffungen ersetzt.

Unser langjähriger Bereitschaftsarzt Dr. med. Eberhard Söllner ist auf eigenen Wunsch und gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten.
Er wurde am Dienstag, den 10.12.2013 in einer kleinen Feierstunde verabschiedet.
Dr. Söllner war von 1966 bis 1985 bereits Mitglied im DRK der DDR, am 01.04.1986 trat er ins DRK Bitz ein. Hier hatte er das Amt des Bereitschaftsarztes bis zum Dezember 2013 inne. Das Amt des Vorstandes hatte er ebenfalls einige Jahre begleitet. In dieser Zeit wurden zum Biespiel unsere Mobile Krankenstation sowie der Motorschlitten beschafft.
2012 wurde Herr Dr. Söllner vom DRK Kreisverband Zollernalb mit der kleinen Glasskulptur ausgezeichnet.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Dr. Söllner für die vielen Jahre der Zusammenarbeit.
Als Dankeschön erhielt Herr Dr. Söllner eine Glasskulptur mit Uhr vom DRK Bitz und wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Das gesamte DRK Bitz wünscht Familie Söllner alles Gute für die Zukunft.

Am 13.März 2015 fand unsere diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Hierbei wurde die Neuwahl der Vorstandschaft durchgeführt.

Wahlergebnis:  Ortsvereinsvorsitzender:  Alfred Hailfinger / Kassiererin: Traute Schick  / Schriftführer:  Otto Matzka / Beisitzer: Bianca Bruske  /  Kassenprüfer: Erwin Schlaich und Theo Blicke  /  Bereitschaftsleiter: Stefan Aude  / Bereitschaftsleiterin: Hannelore Wick

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften gingen an: Alfred Hailfinger: 55 Jahre und Fritz Schick für 60 Jahre.

Da unser vorhandener Stromerzeuger, mit einer Leistung von 3 KvA, nun seit über 30 Jahren seinen Dienst bei Übungen und Einsätzen versieht, entschlossen wir uns einen neuen Stromerzeuger zu beschaffen. Am Mittwoch, 09.03.2016 war es nun soweit, wir durften unser neues Notstromaggregat in Bempflingen abholen. Das Gerät hat eine Leistung von 9KvA und einen Elektrostart, somit können wir bei Übungen und Einsätzen mehrere Stromverbraucher gleichzeitig betreiben. Beleuchtung, Zeltheizung, Sanitätsstation, Verbandsplatzhänger und Verbandszelt können nun, über die beiden vorhandenen Stromerzeuger, betrieben werden.

An unserer Jahreshauptversammlung am 11.03.2016 mussten wir die Deligierten für die Kreishauptversammlung der nächsten 4 Jahre wählen, auch einen neuen Kassenprüfer mussten wir für unseren verstorbenen Theo Blickle neu wählen. Die Ämter des stv. Ortsvereinsvorsitzenden wurden ebenfalls gewählt.
Zum neuen Kassenprüfer wurde PD Dr. med. Thomas Einsiedel einstimmig gewählt.
Als st. Ortsvereinsvorsitzende wurden einstimmig Bianca Bruske und Sieglinde Senst gewählt.